Member Spotlight! Meet Chris!

Chris, du hast erst ca. 4 Wochen mit CrossFit angefangen, warum?
Ich habe einen Ausgleich zum Job und zur Familie gesucht. Zwei Freunde machen sie längerer Zeit CrossFit in Tübingen und haben ständig davon geschwärmt. Da ich Medikamente nehmen muss, habe ich im letzten Jahr 10 kg zugenommen und mich zunehmend unwohler damit gefühlt. Irgendwann habe ich mich dann kurzentschlossen zum Probetraining angemeldet und bin seit dem hängen geblieben.

Es ist toll, wie regelmäßig du bisher zum Training kommst, was ist der Grund, was hat dich gepackt bei uns mitzumachen?
Als erstes ist mir die Gemeinschaft positiv aufgefallen. Ich wurde sofort gut aufgenommen. Das Ego ist nicht wichtig und alle spornen sich gegenseitig an, das Letzte aus sich heraus zu holen. Niemand wird doof angeschaut, wenn er eine Übung nicht sofort kann (außer von den Coaches, wenn man beim Briefing nicht aufgepasst hat 😉 ), sondern geben Tipps, was man anders machen, oder wie man die Übung runterskalieren kann. Ich habe Bock mich zwei bis drei mal die Woche auszupowern. Fitnessstudios haben mich nie gereizt und das Laufen gehen alleine hat mich auch immer nur kurzzeitig motiviert. Beim CrossFit ist das jetzt irgendwie anders.

Was findest du am Besten an CrossFit/bei uns?
Das Training ist nicht nur Cardio, nur Kraftsport, oder nur Ausdauer. Es wird in jedem Workout der gesamte Körper trainiert und die allgemeine Fitness verbessert. Man muss nicht durchtrainiert sein um mit CrossFit anzufangen. Jede Übung wird auf die eigenen körperlichen Fähigkeiten skaliert und alle erleben entsprechend ihrer Möglichkeiten die selbe Intensität beim Workout. Es ist nicht so, dass man selber mit irgendwelchen skalierten Übungen kämpft und die erfahrenen Athlet_innen schütteln alles locker aus dem Ärmel. Alle müssen sich durch die Workouts beißen und für niemanden ist es einfach. Das motiviert. Und man lernt, zu was der eigene Körper in der Lage ist. Das unterschätzt man nämlich irgendwie immer. Wenn mir vor vier Wochen jemand gesagt hätte, „Du machst jetzt 180 Seilsprünge, 65 Liegestütze und 30 Klimmzüge“, hätte ich ihn ausgelacht. Heute ziehe ich das einfach durch und es macht verdammt viel Spaß.

Was hat CrossFit in deinem persönlichen Leben bereits jetzt schon verändert oder verbessert?
Ich merke die Veränderungen ständig im Alltag. Früher war ich zu Faul auf Arbeit die Treppen zu gehen und habe den Aufzug genommen. Heute laufe ich die Treppen mit Leichtigkeit und kann sie sogar hochrennen und mich oben unterhalten, ohne ein Sauerstoffzelt zu brauchen. Durch das viele Sitzen im Auto und am Schreibtisch, das Rumtragen meiner Kinder oder doofer Bewegungen hatte ich eigentlich immer Rückenschmerzen. Seit ich CrossFit mache, sind sie weg. Naja, eigentlich wurden sie durch Muskelkater ersetzt, aber den ertrage ich gerne. Ich kann ohne schmerzen über längere Zeit meine Kids tragen, Kisten schleppen und bin im Allgemeinen beweglicher als vorher. Der regelmäßige Endorphinschub macht mich glücklicher und ich bin im Alltag wesentlich entspannter und motivierter. Ich habe (auch durch eine gesündere Ernährung) bisher mehr als 4 kg abgenommen, mein Körperfettanteil sinkt und mein Bizeps sieht schon ein ganz kleines Bisschen eindrucksvoller aus. Ich glaube, CrossFit macht mich zu einem gesünderen und fitteren Menschen, einem besseren Vater und gibt mir mehr Selbstvertrauen, weil ich weiß, dass ich so viel mehr schaffen kann, als ich anfangs gedacht habe.

 

 

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